In den letzten Jahren tauchen ja immer mal wieder alte Klassiker auf den Festplätzen auf bei denen man eigentlich nicht weniger damit rechnet, dass diese als „Neuheit” präsentiert (oder zumindest angekündigt) werden. Ob aus ideellen oder finanziellen Gründen sei dahingestellt, aber zumindest bei mir kommen solche Neuauflagen oft gut an und ich kann mir auch vorstellen, dass damit teilweise auch auf die Nostalgiedrüse der älteren Generation gedrückt werden kann.
Auf dem traditionell eher schwach bestückten Sommerbend in Aachen sind gleich zwei dieser aufgemöbelten Veteranen zu fahren. Neben wieder etwas länger auf reisenden Berg & Tal in „Extrem”-Optik von Schneider gab Senks Höllentaxi seinen Einstand in meiner Region.
Der vermutete Hingucker ist die aufgemöbelte Bayernkurve auf jeden Fall geworden und mit drei Lasern, Nebel- und Wasserfontäne sind auch nette Effekte vorhanden. Der einzige wirklich Kritikpunkt ist für mich das spärliche innere des Tunnels - bei Tageslicht hat man nicht viel vom Laser und sieht das blanke innere. Schade, dass die Thematisierung der Außenwand nicht innen fortgesetzt wird.
Hoffentlich bringen auch die nächsten Jahre noch einige „neue alte Attraktionen”. (Edit: Siehe auch die Kommentare)
Klassiker reloaded
Geschichtsstunde
Diesen Eintrag habe ich schon seit einiger Zeit geplant. Da ich aber selber nicht dazu komme das Buch anständig zu lesen kommt der Eintrag jetzt ohne eigenes Urteil. Ein Autor, der sich selber „(Amateur) Professor Solomon“ nennt hat auf seiner Internetseite sein Buch „Coney Island“ zum kostenlosen Download veröffentlicht. Das Buch befasst sich größtenteils mit der Geschichte von Coney Island und hat auch einige schöne alte Bilder. Wer (wie ich) nicht gerne lange Texte am Bildschirm liest, der kann auch versuchen die Papierversion mit der ISBN 0912509082 zu bekommen. Eine Bewertung des Inhalts kann ich wie gesagt leider nicht geben.
Es gibt allerdings ein anderes „Geschichtsbuch“ bei dem ich das kann und auch schon länger wollte. Und zwar das Buch mit dem etwas sperrigen Titel „Gruß aus dem Luna-Park: Eine Archäologie des Vergnügens. Freizeit- und Vergnügungsparks Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts“ (ISBN 3865732488) bei dem die Geschichte diverser europäischer Luna Parks und Coney Island jeweils kurz zusammengefasst wird. Einen großen Teil des Buchs nimmt die Sammlung von alten Postkarten ein, die das Buch bereits alleine interessant machen.
Einzig der Preis für das dünne Taschenbuch wird die meisten etwas schlucken lassen, wird aber bei solchen Kleinauflagen wahrscheinlich normal sein. Wer sich davon nicht abschrecken lässt bekommt mMn eine gute und reich bebilderte Einführung in die Luna Parks vergangener Tage.
Es gibt allerdings ein anderes „Geschichtsbuch“ bei dem ich das kann und auch schon länger wollte. Und zwar das Buch mit dem etwas sperrigen Titel „Gruß aus dem Luna-Park: Eine Archäologie des Vergnügens. Freizeit- und Vergnügungsparks Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts“ (ISBN 3865732488) bei dem die Geschichte diverser europäischer Luna Parks und Coney Island jeweils kurz zusammengefasst wird. Einen großen Teil des Buchs nimmt die Sammlung von alten Postkarten ein, die das Buch bereits alleine interessant machen.
Einzig der Preis für das dünne Taschenbuch wird die meisten etwas schlucken lassen, wird aber bei solchen Kleinauflagen wahrscheinlich normal sein. Wer sich davon nicht abschrecken lässt bekommt mMn eine gute und reich bebilderte Einführung in die Luna Parks vergangener Tage.
Zeitreise
In Bezug auf meine Aussage aus dem letzten Beitrag („leider gibt es zu so alten Bahnen so wenig Bildmaterial im Netz“) habe ich über die englische Wikipedia eine Quelle für einige alte Bilder gefunden.
Die Bilder befinden sich auf der Seite der Library of Congress. Leider muss man sich selber über die Gültigkeit des Copyrights zu den Bildern informieren, einige könnten gemeinfrei sein. Andere alte Fahrgeschäfte sind auch zu finden.
Die Bilder befinden sich auf der Seite der Library of Congress. Leider muss man sich selber über die Gültigkeit des Copyrights zu den Bildern informieren, einige könnten gemeinfrei sein. Andere alte Fahrgeschäfte sind auch zu finden.
Verschwende deine Zeit
Da versucht man (im Auftrag) aufwendig rauszufinden wann und wo die Bahn im Hintergrund dieses Bildes gestanden hat und wenn man fast aufgegeben hat, findet man die Lösung schon fast durch eine ganz einfachen Suche. Gleich danach zu suchen wäre natürlich zu einfach gewesen.
Von den beiden zur Auswahl stehenden tippe ich mal auf den Blue Streak Racer, aber leider gibt es zu so alten Bahnen so wenig Bildmaterial im Netz und so kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Der vermutete Filmfehler scheint es aber auf keinen Fall zu sein.
Vielleicht hat ja ein Leser zufällig das Buch "Santa Monica Pier – A History from 1875 to 1990" und kann es mal vergleichen. ;-)
Übrigens finde ich es beindruckend wie sehr man (ich) auf Achterbahnen im Hintergrund konditioniert ist. Ein einfaches hinwegzappen oder eine Bahn im Hintergrund reicht in der Regel schon aus. Das ist sicher nichts ungewöhnliches wenn man sich intensiv mit einem Theman beschäftigt, aber trotzdem interessant.
Von den beiden zur Auswahl stehenden tippe ich mal auf den Blue Streak Racer, aber leider gibt es zu so alten Bahnen so wenig Bildmaterial im Netz und so kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Der vermutete Filmfehler scheint es aber auf keinen Fall zu sein.
Vielleicht hat ja ein Leser zufällig das Buch "Santa Monica Pier – A History from 1875 to 1990" und kann es mal vergleichen. ;-)
Übrigens finde ich es beindruckend wie sehr man (ich) auf Achterbahnen im Hintergrund konditioniert ist. Ein einfaches hinwegzappen oder eine Bahn im Hintergrund reicht in der Regel schon aus. Das ist sicher nichts ungewöhnliches wenn man sich intensiv mit einem Theman beschäftigt, aber trotzdem interessant.
Hinter den Kulissen der Chamber of Darkness
Auf auf-n-ab.de gibt es einen ausführlichen Hintergrund-Bericht und eine Fotogalerie über die Chamber of Darkness (Scaryworld 2005). Lesenswert.